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Das sechste Jahrzehnt der SLRG Birseck

Mit 130 Mitgliedern taucht die SLRG Birseck 2006 ins neue Jahrzehnt ein.

Die Jugend kann an den Regionalmeisterschaften kräftig mithalten und holt sich den 6. und 9. Rang. Auch an der Aktiv SM in Neuenburg zeigen die Damen starke 23/57 und die Herren solide 42/77.
Das Highlight ist jedoch ganz klar das Sommerlager in Laax. Es wurde ganz viel geschwommen, gespielt und alle hatten Spass!
Auch ein Aktivtag beim Minigolfen und der traditionelle Besuch am Frühlingsmarkt durften nicht fehlen.

2007 geht es stabil stark weiter. Bei der SM in Reinach konnte der erste Platz im Rettungsballwerfen von den Damen erzielt werden und auch die Jugend hatte im Jahr Erfolg. Erster Platz beim Wettkampf Thun–Oberhofen in der Kategorie 3! Doch auch neben den Wettkämpfen konnte einiges erreicht werden. Es wurde ein Millionenmeterschwimmen in Kombi mit dem Nachtschwimmen in Arlesheim organisiert. 41 Teilnehmende konnten beeindruckende 54.75 km zusammenschwimmen. Beim Aktivtag wurde in Basel nach Mister X gesucht und beim Leiterausflug wurde mal ein neues Element beim Bodyflying ausgetestet.
Laax konnte man auch nicht lange fernbleiben – Diesmal aber im Pfingstlager.

Auch 2008 wurde fleissig an den Wettkämpfen teilgenommen. In Windisch konnte der 4. Rang an den Jugendmeisterschaften erzielt werden.
Das Niggi-Näggi wurde als Fondueplausch in der Sulzchopfhütte in Muttenz verbracht. Und es geht weiter mit der Winterlichen Stimmung: Am letzten Training des Jahres war das Hallenbad leider geschlossen. Deswegen konnten die Mitglieder ins Neue Jahr Schlittschuhlaufen gehen!

2008 & 2009 gab es ein Sommerlager in Pontresina mit Rutschbahn, Wasserballons und Fackelwanderung.
Die Mädchen holten sich in Thun-Oberhofen den 3. Platz und die anderen Wettkämpfe wurden auch alle erfolgreich besucht.

Auch im Sommerlager in Mümliswil konnte sich sehen lassen: Kletterpark besuchen, Floss bauen und natürlich ganz viel Schwimmen. Dazu kam der Besuch am Frühlingsmarkt, der Jugendtag im Zolli und ein Niggi-Näggi-Raclette-Plausch.

Auch 2011 gab es nochmal ein Sommerlager in Mümliswil. Ob beim Baden am Bielersee, als Hölenforscher im Nidlenloch oder bei der eigenen Olympiade konnte jeder sein anderes Ich entdecken.
Beim Aktivtag wurde in Basel diesmal der Fuchs beim Foxtrail gesucht. Für die Jugendschweizermeisterschaften mussten wir mit der SLRG Muttenz «fusionieren». Die Mädchen konnten sich dabei den 7. Rang sichern. Auch bei der Aktiv SM in Grenchen wurde fleissig mitgeschwommen. Zum Ende des Jahres gab es seit einigen Jahren wieder mal ein Niggi-Näggi-Schwimmen.

2012 wurde an diversen Wettkämpfen teilgenommen. Die Regio in Bern, die Aktiv SM in Muri oder der internationale Vergleichswettkampf in Lörrach. Leider wurde in Lörrach das Team in eine zu alte Kategorie angemeldet und konnte deshalb nur den letzten Platz erreichen. Für die Vereinsmeisterschaften wurden neue Kategorien wie das Ringlitauchen und Rettungsballschwimmen eingeführt.
Das Pfingstlager führte wieder nach Mümliswil, es gab ein Schulungsweekend und ein Leitertreffen.
Etwas besonderes war die Kleiderbörse. Dabei konnten Mitglieder Vereinskleider austauschen die nicht mehr passten. Was für eine gute Idee! Leider endete das Jahr nicht so gut, denn das Hallenbad wurde von Oktober bis Dezember geschlossen.

Im nächsten Jahr ging es mit einer Enttäuschung weiter. Das Sommerlager musste wegen mangelnder Teilnehmer abgesagt werden.  Doch die Leitenden liessen sich die Freie Zeit nicht entgehen. Mit einem Knallgelben Gummiboot wurde auf der Reuss eine Schöne Zeit verbracht.
Ein Meilenstein in unserem Verein war sicherlich die Entstehung von Pingutschi beim Schulungsweekend im Europapark.

Im Jahr 2014 wurde das Vereinsleben wie gekannt weitergeführt. Das Pfingstlager in Mümliswil, der Besuch des Frühlingsmarkt, der Aktiv & Jugendtag und natürlich die Besuche von Wettkämpfen.

Um das Jubiläumsjahr 2015 zu feiern, wurde ein Jubitag organisiert. Wanderung mit anschliessender Fahrt auf der längsten Rodelbahn der Alpen. Das war auch das Jahr an dem zum letzten mal (bis jetzt) ein Sommerlager stattfand, und zwar in Amden. Natürlich wurde auch fleissig geschwommen. Ob an der Jugend SM in Emmen, der Aktiv SM in Chur am Wettkampf Bern oder den Vereinsmeisterschaften.
Das Jahrzehnt endete mit einem feinen Niggi-Näggi-Essen.

Zum Schluss gibt es noch einen persönlichen Beitrag von Sabine:
Wann bist du der SLRG-Birseck beigetreten: 1997
Was hat dich dazu gebracht beizutreten und so lange im Verein zu bleiben?

Ich bin schon immer gerne geschwommen. Und als eine Schulfreundin mir erzählte, dass sie bei der SLRG Birseck sei und ich doch mal mitkommen soll, machte ich das.
Mir gefiel es bei der SLRG Birseck sofort. Ich fand schnell Freund:innen und vor allem fand ich es toll, dass Rettungsschwimmen ein Teamsport ist und es nicht (nur) um Leistung ging/geht. Das sind auch Gründe, warum ich lange dabeigeblieben bin. Weitere Gründe waren, dass ich gerne Kurse/Trainings gegeben habe und gerne Wissen und Begeisterung weitergebe an andere, vor allem an Kinder und Jugendliche. Zudem schätze ich den sozialen Zusammenhalt im Verein.
Dass ich immer noch aktiv dabei bin, liegt daran, dass ich immer noch gerne Schwimme und die Menschen im Training und im Vorstand mag. Aber auch daran, dass ich mich etwas verpflichtet fühle, Vereinsarbeit zu machen, so lange es nötig ist.
Ich finde es viel besser, wenn ich im Schwimmbad oder im Hallenbad schwimmen kann, wenn es für andere Menschen geschlossen ist!

Wie war es für dich im Verein zu sein, als du neu beigetreten bist?
Ehrlich gesagt erinnere ich mich nicht mehr so genau daran. Aber ich fand es toll und ich fand auch schnell Anschluss. Vor allem fand ich es toll, schwimmirisch viel dazuzulernen und technisch besser zu werden. Ich durfte ein Jahr früher bei den Aktiven schwimmen als eigentlich vorgesehen und hatte so viele Vorbilder, die zusammen mit mir zusammen trainierten. Mir gefiel es auch, dass Rettungsschwimmen nicht alleine aus Schenllschwimmen bestand, sondern auch Rettungstechniken beinhaltet. So war ich gerade bei solchen Disziplinen immer stark (z.B. Gstältli, Beatmen/CPR, Puppischwimmen).

Was ist das Erlebnis das dir am meisten geblieben ist?
Das kann ich wirklich nicht beantworten, das waren so unglaublich viele :-). Schlussendlich sind es die Freundschaften, die mir fürs Leben bleiben - und dass ich meinen Lebenspartner Erdi im Verein kennengelernt habe ;-)